Humboldt-Lab
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Humboldt-Lab
Humboldt-Forum, Ansicht von der Nord-West-Seite; Rendering: Stiftung Berliner Schloss - Humboldtforum, Franco Stella

Humboldt-Labor

Ende 2019 eröffnet in der Mitte Berlins das Humboldt Forum im Berliner Schloss. Mit dem Humboldt-Labor präsentiert die Humboldt-Universität zu Berlin im 1. Obergeschoß des großen Kulturprojektes einen lebendigen Ort des Wissens und der Wissenschaften. In dem interdisziplinären Ausstellungsraum bekommt das Publikum auf etwa 1.000 m² Einblicke in die Vielfalt und Relevanz von Wissenschaft. Damit entsteht die Möglichkeit, die wissenschaftlichen Such- und Erkenntnisprozesse aus nächster Nähe zu erleben.

Das Humboldt-Labor versteht sich als lebendige Ideenwerkstatt. Seine Formate sind ebenso vielfältig wie seine Themen: In Ausstellungen, Workshops, wissenschaftlichen Experimenten, Vorlesungen, Diskussionsreihen, Performances, Medieninstallationen und Forschungsstationen im Raum bekommen die Besucher*innen die Chance, sich mit aktuellen Forschungsfragen auseinanderzusetzen und an der Erprobung der Wissensformate der Zukunft teilzuhaben.

Das am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik untergebrachte Lautarchiv wird als eine der international bedeutendsten Sammlungen historischer Tonaufnahmen ins Humboldt-Labor umziehen und dort für Forschungs- und Ausstellungsaktivitäten zugänglich sein. Als Sammlung mit vielen inhaltliche Schnittstellen zu den Fragestellungen der anderen Akteure im Haus steht es für den Anspruch des Humboldt-Labors, seine Themen im engen Austausch mit den Partnern im Humboldt Forum zu erarbeiten. 

Das Humboldt-Labor ist...

...offen: Das Humboldt-Labor funktioniert als offenes Labor der Universität. Vom Laien bis zur Expertin bietet es Besucher*innen aller Altersgruppen Zugang zu einer Vielfalt an Wissen. Im Humboldt-Labor können Forschungsprozesse aus nächster Nähe erlebt und mit Spezialist*innen direkt diskutiert werden.

...aktuell: Das Humboldt-Labor behandelt Themen, die sich auf aktuelle Forschungen der Humboldt-Universität und ihrer Kooperationspartner stützen. Um schnell auf brisante Fragen reagieren zu können, lässt das Programm Raum für Präsentation und Diskussion neuester Erkenntnisse.

...interaktiv: Von Ausstellungen bis zu öffentlichen Experimenten zielt das Humboldt-Labor auf die Mitwirkung der Besucher*innen. Hier wird nicht nur Wissen präsentiert, hier entsteht auch neues Wissen im Austausch mit dem Publikum, das wiederum produktiv in die Universität zurückwirkt.

...visionär: Das Humboldt-Labor erprobt gemeinsam mit der Öffentlichkeit neue Möglichkeiten des Lernens und Lehrens und wird erfolgreiche Modelle in Studium und Forschung zurückspielen. Das Humboldt-Labor gestaltet so die Zukunft der Universität im 21. Jahrhundert mit.

Das Humboldt-Labor ist organisatorisch am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt. Das Planungsteam kann sich auf die Expertise der Exzellencluster und -initiativen, der Fakultäten und Institute, der über 2.500 Wissenschaftler*innen und 30.000 Studierenden der Humboldt-Universität, der Berliner Wissenschaftslandschaft und der internationalen Kooperationspartner stützen und wird jeden Besuch immer wieder zu einem neuen Erlebnis machen. 

Für weitere Informationen zu den grundlegenden Überlegungen und Ansätzen steht die Broschüre des Humboldt-Labors (November 2017) hier zum Download zur Verfügung.

Humboldt-Labor Broschüre DE                                                                                          Humboldt-Labor Broschüre EN





Friedrich von Bose (Foto: Lotte Ostermann)
Interdisziplinäres Labor Assoziierte Mitglieder & Permanent Fellows
Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik Humboldt-Labor Kurator, Zentrumsrat MTSV Humboldt-Labor, Mitarbeiter_innen
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Alexander Stockinger (Foto: Sarah Seefried)
Interdisziplinäres Labor Assoziierte Mitglieder & Permanent Fellows
Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik Humboldt-Labor
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