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Katharina Lee Chichester

Rollen:
Interdisziplinäres Labor

Lee Chichester studierte Biologie sowie Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Bard Graduate Center for Decorative Arts, Design History, and Material Culture in New York. In ihrer B.A.-Arbeit beschäftigte sie sich mit dem Einfluss der viktorianischen Ornamentdebatte auf Charles Darwins Theorie der sexuellen Selektion. Ihren Master in Kunst- und Bildgeschichte schloss sie mit einer Arbeit zum Thema »Der Kosmos aus der Materie. Wenzel Jamnitzer und die verkörperte Geometrie der Frühen Neuzeit« ab. Von 2011 bis 2015 arbeitet sie an der Kolleg-Forschergruppe Bildakt und Verkörperung (jetzt Projekt »Bildakt«).
Ihr Forschungsinteresse gilt historischen Theorien der Selbstorganisation von Materie und den Schnittstellen von Stilgeschichte und Evolutionstheorie seit der Frühen Neuzeit. Seit 2009 leitet sie die Kleine Humboldt Galerie, in der sie diverse Ausstellungen kuratiert hat.

Am Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung unterstützt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Ausstellung  »+ultra. gestaltung schafft wissen«, die im Herbst 2016 im Martin-Gropius-Bau eröffnet wurde.