Job

PostDoc-Stipendium zur Erforschung der Kulturgeschichte der physikalischen Wissenschaften (Experimentalsysteme)

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist am Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung. Ein Interdisziplinäres Labor« der Humboldt-Universität zu Berlin ein PostDoc-Forschungsstipendium zu besetzten, das sich auf die Kulturgeschichte der physikalischen Wissenschaften der frühen Neuzeit bis zur aktuellen Physik fokussiert. Einen besonderen Stellenwert soll dabei die Untersuchung der epistemologischen Bedeutung von Experimentalsystemen wie beispielsweise paper tools oder bildgebenden Verfahren einnehmen, also von Laborpraktiken, -techniken und -medien im umfassenden Sinne. Diese sollen als Milieu der physikalischen Wissensproduktion analysiert werden, die sich über naturphilosophische, kulturelle und naturwissenschaftliche Grenzen hinwegbewegen. Im interdisziplinären Dialog der Arbeitsgruppe wie des gesamten Exzellenzclusters sollen diese Zusammenhänge über die Durchführung von Ausstellungen, Workshops und Tagungen für die physikalische Forschung aktiviert werden. Erwartet wird die Erbringung zusätzlicher wissenschaftlicher Leistungen.

Anforderungen:

•    Abgeschlossene Promotion in einem der folgenden Fächer: Kulturgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftsphilosophie
•    Nach Möglichkeit zusätzlicher Abschluss in theoretischer oder experimenteller Physik oder eng verwandten Fächern
•    Einschlägige Forschungserfahrung in einem der oben genannten Fächer
•    Exzellente Englisch- oder Deutschkenntnisse

•    Herausragendes Interesse an interdisziplinärer 
Forschung

•    Hohe Motivation und Selbstständigkeit
•    Team- und Kommunikationsfähigkeit


Bewerbungen, inklusive einer einseitigen Projektskizze, sind bis zum 30.9.2017 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung«, Prof. Christian Kassung, Unter den Linden 6, 10099 Berlin ausschließlich in EINEM PDF- Dokument per E-Mail an bwg.bewerbungen@hu-berlin.de zu richten. Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.